RTHC-Crews zeigen groĂźen Sport auf der Henley Royal Regatta

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10.07.2018

RTHC-Crews zeigen groĂźen Sport auf der Henley Royal Regatta

Dominic Imort mit einer Gold- und einer Silbermedaille bei den deutschen Großbootmeisterschaften Deutschland-Vierer ohne mit Felix Drahotta rudert in Luzern gegen die Weltelite RTHC-A-Junioren beim Luzerner Städteachter auf dem Rotsee am Start


Bei der Henley Royal Regatta war der RTHC diesmal mit zwei Booten am Start.
Im Prince of Wales Challenge Cup hatte Ralf Müller Heiner Schwartz und Michael Weppelmann zusammen mit Fabian Weiler und Dominik Drüke vom TVK Essen im Männer-Doppelvierer gemeldet, während im Wyfold Challenge Cup der RTHC-Vierer ohne mit Léon Lenzen, Adrian Ernst, Robin Goeritz und Julius Christ antrat.
Beide Boote zeigten eine sehr gute Leistung und setzten sich jeweils in ihren ersten beiden Runden sicher durch.
Für den Doppelvierer bedeutete das die Qualifikation für das Halbfinale, in dem die Crew sich aber einer Kombination aus Edinburgh und Nottingham mit 1 3/4 Längen geschlagen geben musste.


(v.re. Heiner Schwartz, Michael Weppelmann,
Fabian Weiler, Dominik DrĂĽke)

Im Vierer ohne waren mehr Boote gemeldet, so dass man hier über die ersten beiden Läufe bis ins Viertelfinale vordrang. Dort lieferte sich die junge Mannschaft – Durchschnittsalter unter 20 Jahre – ein tolles Rennen mit dem Thames Rowing Club, das sie letztlich mit nur 4 Fuß – ein guter halber Luftkasten – verlor.


(v.re. LĂ©on Lenzen, Adrian Ernst, Robin Goeritz,
Julius Christ)

Die Henley Royal Regatta ist die traditionsreichste Ruderregatta überhaupt, wird zuweilen auch als das „Ascot des Ruderns“ bezeichnet und findet jedes Jahr im Juli bei Henley auf einem 2112 m langen Kurs auf der Themse statt, der aus zwei abgesperrten Bahnen besteht. Jeweils nur zwei Mannschaften rudern direkt gegeneinander – statt wie im Rudern heute üblich bis zu 6 – und müssen sich im K.O.-Modus durchsetzen.
Hierbei stellen die ungewöhnliche Regattastrecke, auf der es trotz Absperrung durchaus Wellen durch die nebenan fahrenden Motorboote gibt, die 112 Meter längere Strecke und die gesamte Atmosphäre mit tausenden Zuschauern und vielen teilnehmenden Ruderern der Weltelite besonders für junge Mannschaften besondere Herausforderungen.

Parallel wurden auf dem Beetzsee bei Brandenburg die Deutschen GroĂźbootmeisterschaften ĂĽber 1000 m ausgetragen.
Jeweils in Renngemeinschaft mit Ruderern anderer Vereine war der RTHC mit Dominic Imort im Vierer ohne Steuermann und Achter vertreten.
Im Vierer ohne holte Imort in schnellen 3:00,53 Minuten Gold, während er den Titel im Achter in beeindruckenden 2:44,95 min um nur 4/100 Sekunden – etwa einen halben Bugballdurchmesser – verpasste und Silber gewann.

Am kommenden Freitag, 13.7., beginnt die dritte Regatta um den World Rowing Cup 2018 auf dem Luzerner Rotsee.
Felix Drahotta wird sich mit Nico Merget, Felix Brummel und Peter Kluge im Vierer ohne Steuermann mit 15 Gegnern auseinandersetzen. Hier ist die komplette aktuelle Weltelite am Start, so dass ein spannender Kampf um die Plätze im A-Finale zu erwarten ist. Eine Bestätigung des Podiumsplatzes von Linz wäre ein Top-Ergebnis, ist aber alles andere als ein Selbstläufer.

Im Rahmen des Worldcups findet am Sonntag, 15.7. ebenfalls auf dem Rotsee das Rennen um den Luzerner Städteachter für Junioren statt. Die Sportler erhalten die vielleicht einmalige Gelegenheit, ein Rennen auf dem „Göttersee“ zu bestreiten, das sonst nur der Weltelite oder den Teilnehmern der Schweizer Meisterschaften möglich ist.
Der Kölner Stützpunkt ist hier mit den Ruderern Christopher Ahn, Nicolas Frenger, Julian Büsken, Jan Hermanns, Nikita Mohr (alle RTHC) sowie Lukas Effert (Neuwied), Julius Lingnau (Bonn) und Lukas Gutsche und Steuerfrau Paula Gradl (beide Siegburg) vertreten.