Nikita Mohr bei der Frühjahrslangstrecke in guter Form - Dominic Imort im besten deutschen Boot beim Londoner Head of the River

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13.03.2018

Nikita Mohr bei der Frühjahrslangstrecke in guter Form - Dominic Imort im besten deutschen Boot beim Londoner Head of the River


Nikita Mohr zeigte beim 6 km-Frühjahrslangstreckentest auf dem Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen zur Freude von RTHC-Cheftrainer Ralf Müller bereits eine sehr gute Form.
Bei guten und frühlingshaften äußeren Bedingungen war Mohr von Müller aus Gewichtsgründen – er überschritt knapp die Junior A-Gewichtsnorm von 67,5 kg – bei den Leichtgewichts-Männern gemeldet worden.
Mit sehr guten 24:14 min – unwesentlich über eine Minute auf 250 m – wurde er hier Zweiter und hätte mit seiner Zeit sowohl die Konkurrenz der Leichtgewichts-A-Junioren als auch der A-Junioren der offenen Gewichtsklasse für sich entschieden.

Ebenfalls gut unterwegs war Matthias Haggenei bei den „leichten“ B-Junioren. In 26:31 min belegte er den fünften Platz von 29 Booten.
Julius Schulte ruderte auf Position 17, Joel Meyer auf Nr. 18, während Giuseppe Gambino mit Position 28 vorlieb nehmen musste.
Im „schweren“ Junior B-Einer stellten sich 28 Boote dem Starter. Die RTHC-Teilnehmer belegten hier mit den Rängen 14 (Michel Wende) und 16 (Linus Gebhardt) Platzierungen im Mittelfeld. Justus Frenger kam auf Nr. 25 ein.
Die beiden hinteren Platzierungen standen noch stark unter dem Blickwinkel, dass die Sportler Wettkampferfahrung gewinnen sollen.

Dagegen waren die Ergebnisse der „schweren“ Junior A-Zweier recht durchwachsen.
Beim Sieg des Zweiers aus Minden mit Junioren-Weltmeister Patrick Pott an Bord (23:01 min) ruderten Christopher Ahn und Nicolas Frenger auf Rang 12 (24:20 min), Peko Werner mit Ersatzpartner Tim Apeltrath (Mülheim/Ruhr) wurde 15. (24:48) und Jan Hermanns mit Peter Finkl (Bonn) erreichte Rang 16 (25:21) von 18.
Hier beobachtete Müller noch Defizite im Stehvermögen, da die Boote nach der 2 km-Marke zusehends zurückfielen.
Im Ergebnis werden sich die Athleten in den nächsten Wochen auf das Training in den Zweiern und im Vierer am Kölner Standort konzentrieren.

Head of the River
Sehr erfreulich waren die Resultate der Ruderer des Kölner Stützpunktes in London beim Achter-Langstreckenrennen Head of the River über 6,8 km auf der Themse.
Dominic Imort saß im Achter seines „Wahlheimat-Vereins“ Stuttgarter RG und wurde mit diesem in 18:48 min und Rang 27 bestes deutsches und drittbestes nicht-britisches Boot.
Unter der Flagge der Bonner RG starteten die RTHC-Mitglieder Patrik Stöcker, Fabian Mimberg, Thorsten Jonischkeit und Felix Krane zusammen mit Yannik Bauer, Stephan Ertmer, Niklas Mäger, Andreas Baloghy und Steuerfrau Manuela Staelberg.
Mit 18:53 min und Rang 31 erreichte die Crew die zweitschnellste Zeit aller deutschen Boote und wurde fünftbester „Overseas-„Achter.
Der Achter des RTHC, besetzt mit den Leverkusenern Fabian Weiler, Gero Mimberg und Michael Weppelmann, sowie mit Niklas Eichholz (Witten), Christopher Becerra, Adrian Ernst, Robin Goeritz, Jan Ammermann und Steuerfrau Emma Gasper (alle Köln) machte das Top-Ergebnis komplett und landete als viertbestes deutsches und achtbestes Overseas-Boot mit 19:15 auf Rang 52 von 298 Booten. Mit etwas mehr Erfahrung der jungen Steuerfrau wäre hier auch noch mehr drin gewesen.

RTHC-Achter auf der Strecke