Matthias Haggenei gewinnt NRW-Langstreckentest

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04.12.2017

Matthias Haggenei gewinnt NRW-Langstreckentest


Matthias Haggenei hat am Samstag mit einem beherzten Rennen den 6 km-Herbstlangstreckentest des Nordrhein-Westf├Ąlischen Ruderverbandes in Dortmund f├╝r sich entschieden.
Bei neblig-tr├╝bem und kaltem Wetter war im Leichtgewichts-Junior-B-Einer keiner der 26 Gegner bis km 4 schneller unterwegs. Auf km 5 und 6 ruderte er jeweils die zweitschnellste Zeit und rettete 2 Sekunden Vorsprung (bei einer Gesamtzeit von knapp 26 Minuten) ins Ziel.
Julius Schulte ruderte hier auf Rang 19.


(Im Bild Matthias Haggenei kurz vor dem Ziel).

├ähnlich gut war in der ├Ąlteren Leichtgewichts-Juniorklasse Nikita Mohr unterwegs. Er wurde in einem 26 Boote-Feld Zweiter. Bis km 4 betrug sein R├╝ckstand nur 2 Sekunden. Danach lie├č er noch einige Sekunden liegen und hatte am Ende 10 Sekunden Abstand zu Platz 1, was seine Leistung aber nicht schm├Ąlerte.
Philipp Kappek wurde hier 17.

In der offenen Gewichtsklasse des Junior B-Einers erreichten Michel Wende und Linus Gebhardt mit Rang 13. bzw. 17 von 31 Booten gute Mittelpl├Ątze.
Im gesteuerten Doppelvierer derselben Altersklasse siegten
David Riquelme-Klein/Giuseppe Gambino/Justus Frenger/
Joel Meyer/St. Rocco Demmer mit ├╝ber 2 min Vorsprung gegen den einzigen Gegner.

Michael Weppelmann gewann schlie├člich den M├Ąnner-Einer.

Am ersten Adventssonntag wurde bei kaltem Wind und Schneefall an gleicher St├Ątte ebenfalls ├╝ber 6 km der nationale Herbstlangstreckentest des DRV ausgetragen.
Nachdem die Athleten am Vortag einen 2000 m-Wettkampftest auf dem Ergometer zu absolvieren hatten, wurde auf dem Wasser die Ausdauerleistung im Kleinboot ├╝berpr├╝ft.

Den Auftakt machten die Frauen-Zweier ohne.
Kathrin Marchand, die ihre Leistungssportkarriere schon beendet hat, hatte sich in diesem Herbst bereiterkl├Ąrt, Charlotte K├Ârner (Siegburg) auf ihrem Weg Richtung Nationalmannschaft zu unterst├╝tzen und dazu mit ihr im Zweier den Langstreckentest und damit auch den Ergometertest zu absolvieren.
Mit Marchands Erfahrung und vereinten Kr├Ąften gelang es, auf Rang vier ins Ziel zu fahren und ÔÇ×CharlyÔÇť damit eine gute Ausgangsposition f├╝r den Winter zu verschaffen.

Im M├Ąnner-Zweier war sowohl die nationale Elite des Teams Deutschlandachter als auch die aufstrebenden U23-Athleten am Start.
Die RTHC-Crews hatten sich also mit starken Gegnern auseinander zu setzen.
Felix Drahotta ruderte mit seinem neuen Partner Peter Kluge (Celle) mit einer gleichm├Ą├čigen Fahrt im ersten Wettkampf zum Wiedereinstieg ins Team Deutschlandachter auf Rang 12 im 28 Boote-Feld. Nach einem Ergometertest mit klar unter 6 Minuten war dies f├╝r Drahotta ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis, zumal einige Zweier aus dem diesj├Ąhrigen Weltmeister-Achter in Schlagdistanz einkamen.
Julius Christ und Robin Goeritz (K├Âln) fuhren auf Rang 24.  F├╝r die beiden ging es als Neulinge im U23-Bereich um Antreten, Zeigen, Durchfahren und Erfahrung sammeln. Immerhin waren sie fast 30 Sekunden schneller als der schnellste Junior-Zweier, mithin der Klasse, zu der sie in der abgelaufenen Saison noch geh├Ârten.
Au├čerdem erreichte Christ beim Ergometertest am Vortag einen neuen pers├Ânlichen Bestwert.

Im Leichtgewichts-Zweier ruderten Mats Jacobs/Leon Lenzen auf Platz 4.

RTHC-Cheftrainer Ralf M├╝ller sah von seinen Junior A-Zweiern durchschnittliche Leistungen. Christopher Ahn/Nicolas Frenger erreichten Rang 12. von 20 Booten. Julian B├╝sken/Peko Werner lagen direkt dahinter auf Platz 13. B├╝sken plagten hierbei aufgrund der K├Ąlte Probleme mit den H├Ąnden. Joshua Klaas/Gero Hensengerth (H├╝rth) ruderten auf Rang 15. und sammelten erste Wettkampferfahrung im Junior A-Bereich wie auch im Zweier ohne Steuermann und zeigten dabei eine recht gleichm├Ą├čige Fahrt mit einem akzentuierten Endspurt.