RTHC holt Bronze beim Kölner Stadtachter - Titelverteidigung beim KölnVierer

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17.07.2017

RTHC holt Bronze beim Kölner Stadtachter - Titelverteidigung beim KölnVierer


Titelverteidigung: RTHC-Boot gewinnt 2. KölnVierer

Der RTHC hat am Samstag die zweite Ausgabe des Rennens um den KölnVierer, ausgetragen im Rahmen des Vorprogramms der Kölner Lichter, nach einem spannenden Rennen souverän gewonnen und somit den 2016 erruderten Titel verteidigt.
Bereits während der Startphase konnte trotz leichter Wellen und dem Start auf der Außenbahn ein guter Vorsprung auf die drei Kölner Boote aufgebaut werden. Das stark besetzte Boot des KRV auf Bahn eins (Strommitte) kämpfte sich im Rennverlauf immer näher an die Mannschaft mit Schlagfrau Anke Hielscher, Merit Mäntele, Daniel Müller, Sebastian Haase und Steuermann Guido Leutz heran, konnte jedoch bis zum Ziel mit einem sehr langen und kraftvollen Endspurt auf Abstand gehalten werden.
Am Rodenkirchener Steg wurde das Team von extra angereisten RTHC-Ruderern und Familienmitgliedern gebührend empfangen. Die Siegerehrung erfolgte durch den Bürgermeister der Stadt Köln, Andreas Wolter.
Im Anschluss feierte die Mannschaft auf der Strandparty den sensationellen Erfolg.

KölnVierer
Von links: Anke Hielscher, Merit Mäntele, Guido Leutz (Steuermann), Sebastian Haase, Daniel Müller, Andreas Wolter (Bürgermeister Stadt Köln)

RTHC mit zwei Achtern

Beim Kölner Stadtachter trat der RTHC in diesem Jahr sogar gleich mit zwei Mannschaften an, was für den Wettbewerb ein Novum darstellte.
Das RTHC-Boot 1 war besetzt mit Léon Lenzen, Thorsten Jonischkeit, Michael Weppelmann, Gero Mimberg, Julian Büsken, Dominic Imort, Dominik Drüke, Fabian Mimberg und Steuerfrau Anna Dames.
Im Boot 2 zogen Heiner Schwartz, Christopher Ahn, Marius Kock, Dennis Dethmann, Julius Christ, Lukas Müller. Felix Brummel und Felix Krane an den Riemen, während Philipp Kappek das Geschehen lenkte.
Beide Crews warteten mit erfahrenen Ruderern auf, die teils mehrfach sowohl beim Stadtachter, als auch in Henley erfolgreich teilgenommen hatten. Ergänzt wurden sie durch starke Athleten aus dem Juniorenbereich.
Daher war beiden Booten einiges zuzutrauen. Allerdings gab es wie jedes Jahr starke Gegner, wie den Siegburger Ruderverein (Dritter und Zweiter der letzten Jahre), der Vorjahressieger RWTH Aachen, sowie die Seriensieger der Ruderbundesliga vom Crefelder RC.
Die Gesetze und Abläufe einer Regatta auf dem Rhein sind allerdings etwas anderes als auf einem See oder einer Regattabahn mit festen, durch Bojen begrenzten Bahnen.
RTHC 1 war auf eine der Mittelbahnen gesetzt worden und musste sich seiner „auf Kampflinie“ fahrenden Bahnnachbarn erwehren, was den Rhythmus im Boot doch zeitweise beeinträchtigte.
Demgegenüber musste RTHC 2 versuchen, von seiner strömungsschwachen, da in der Innenkurve auf Poller Seite liegenden Außenbahn so schnell wie möglich zu starten und dann den gewonnenen Platz zu nutzen, um in die Strommitte zu kommen.
Dies gelang nach dem ersten Streckenviertel zunehmend besser und nach und nach griff das Boot von Philipp Kappek in die Rennentscheidung ein. Auf den letzten 500 m bedrängte RTHC 2 den Crefelder RC so stark, dass dieser sich nur um Bugnummernbreite auf Platz 2 retten konnte.
Siegburg dagegen verteidigte dagegen die Ideallinie durch eine geschickte Steuerleistung und konnte seine ruderische Stärke voll in den Sieg ummünzen.
RTHC 1 dagegen konnte sich aus dem Dreikampf mit seinen Bahnnachbarn nicht ganz befreien und wurde hinter der RWTH Aachen und vor dem Gastgeber aus Köln fünftes Boot.

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Riesenstimmung bei der Siegerehrung: links Krefeld, Mitte Siegburg, rechts Leverkusen 2