3 Mal Silber und einmal Bronze bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften

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27.06.2017

3 Mal Silber und einmal Bronze bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften


Die Rennmannschaft von RTHC-Cheftrainer Ralf M├╝ller ruderte bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17/U19/U23 auf der Olympia-Regattastrecke von 1972 in Oberschlei├čheim bei M├╝nchen zu vier Medaillen.
Bronze gewann der U23-Vierer mit St. mit den Leverkusenern Dennis Dethmann und Marius Kock sowie Christopher Becerra (K├Âln), Jan Hennecke (Emden) und Steuerfrau Eliane Gehlen (Siegburg).

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(v.l. Christopher Becerra, Jan Hennecke, Dennis Dethmann, Marius Kock)
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(v.r. Eliane Gehlen, Christopher Becerra, Jan Hennecke, Dennis Dethmann, Marius Kock)

Am meisten freute sich Ralf M├╝ller ├╝ber die nicht ganz erwartete Silbermedaille im U17-Doppelvierer mit St.
Hier hatte die Crew mit Nikita Mohr (Leverkusen), Leif Fontana (K├Âln), Joshua Klaas (Leverkusen), Gero Hensengerth (H├╝rth) und Steuermann David Hallek (K├Âln) schon mit einem klaren Vorlaufsieg angedeutet, dass sie vielleicht zu einem Husarenst├╝ck imstande ist.
Im A-Finale setzten sie dann mutig auf die Flucht nach vorne und gingen fr├╝h in F├╝hrung. Diese hielten sie bis 100 m vor dem Ziel und mussten schlie├člich nur den Berliner Doppelvierer passieren lassen.
Auch wenn es zum Sieg nicht ganz reichte, war die Freude bei Athleten, Trainer und Eltern riesig.

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(v.l. Gero Hensengerth, Joshua Klaas, Leif Fontana, Nikita Mohr)

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(v.l. Nikita Mohr, Leif Fontana, Joshua Klaas, Gero Hensengerth, David Hallek)

Im U19-Bereich trat Julius Christ zun├Ąchst im Vierer mit Steuermann zusammen mit Julius Lingnau (Bonn) und Patrick Schl├Âtel, Patrick Pott und Stm. Sebastian Ferling (alle Minden) an.
Hier ging es neben den Medaillen auch um die Qualifikation zur Junioren-Weltmeisterschaft, die mit einem Meistertitel in dieser Bootsgattung verbunden war.
In den vorherigen Regatten erwies sich der Vierer aus Baden-W├╝rttemberg und Hessen als st├Ąrkster Gegner, den zwischenzeitlich nur ein Zielfotoentscheid vom Junioren-Europameistertitel getrennt hatte.
Die Leverkusen/Bonn/Mindener Crew erhoffte sich durch die guten Trainingseinheiten am letzten langen Wochenende, den Abstand zu verk├╝rzen und ein spannendes Rennen um den Titel liefern zu k├Ânnen.
Allerdings hatte auch der S├╝d-Vierer gut trainiert und sich die langen Pfingstferien zunutze gemacht.
So mussten Christ und Lingnau mit ihrem Vierer schon die Startschnelligkeit ihrer Rivalen anerkennen und ihnen auf den ersten 500 m den Vortritt lassen. Stattdessen r├╝ckten die Boote aus Hessen/Rheinland-Pfalz und Berlin/Mecklenburg-VP immer n├Ąher.
W├Ąhrend der S├╝d-Vierer seine Physis ausspielte und am Ende mit knapp zwei L├Ąngen Vorsprung gewann, entwickelte sich um die Silbermedaille ein Bord-an-Bord-Kampf, den die Crew um Schlagmann Julius Christ knapp mit 31/100 Sekunden Vorsprung f├╝r sich entschied.

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(v.l. Julius Christ, Patrick Schl├Âtel, Patrick Pott, Julius Lingnau, Sebastian Ferling)
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(v.l. Julius Lingnau, Patrick Pott, Patrick Schl├Âtel, Julius Christ, Sebastian Ferling)

Im Achter ging der genannte Bonn/Leverkusen/Mindener Vierer zusammen mit vier Ruderern des RV M├╝nster als NRW-Auswahlachter an den Start.
Hier hatte sich vor drei Wochen in Hamburg der Bremen/Hamburger Achter als sehr stark erwiesen und mit 2 Sekunden Vorsprung vor dem NRW-Boot gewonnen, das seinerseits den S├╝d-Achter, bestehend u.a. aus dem genannten S├╝d-Vierer auf Distanz hielt.
Auch hier zahlte sich das Pfingst-Trainingslager der S├╝d-Crew und der zuvor gewonnene Vierer-Titel aus, denn sowohl der Nord-Achter aus Bremen und Hamburg als auch das Team NRW ruderten zwar ein schnelles Rennen, konnten aber den S├╝d-Achter nach dessen schnellem Start nicht von der F├╝hrungsposition verdr├Ąngen.
├ťber die gesamten 2000 m schenkten sich die drei f├╝hrenden Boote nichts, zu denen sich auch noch der Achter aus Berlin/Bremen/Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern gesellte.
Im Zielsprint konnte der NRW-Achter den R├╝ckstand auf die S├╝d-Crew auf eine halbe L├Ąnge verk├╝rzen, w├Ąhrend er den Nord-Achter um 35/100 Sekunden auf den Bronzerang verwies.
Auch der Achter aus Sachsen/Berlin/Bremen und Mecklenburg befand sich noch innerhalb einer Bootsl├Ąnge R├╝ckstand auf Platz 1.
Dagegen konnte der zweite NRW-Achter aus K├Âln/Hamm/Leverkusen und M├╝lheim/Ruhr mit den Leverkusenern Nicolas Frenger, Julian B├╝sken, Peko Werner und Christopher Ahn nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen und wurde Sechster.

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(v.l. Yannik Sacherer, Mika Kohout, Ole Kruse, John Heithoff, Patrick Schl├Âtel, Patrick Pott, Julius Christ, Julius Lingnau, Sebastian Ferling)

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Frenger/B├╝sken/Werner/Ahn starteten auch im Vierer ohne Stm., wo sie als reine Vereinsmannschaft eine Ausnahmestellung einnahmen.
Jedoch mussten sie anerkennen, dass die Konkurrenz in diesem Jahr noch zu stark war, da sie sich ├╝ber Vor- und Hoffnungslauf nicht f├╝r das Finale qualifizieren konnten. Allerdings haben sie noch ein Jahr in der Juniorklasse vor sich und k├Ânnen auf den Erfahrungen dieser Saison aufbauen.
F├╝r Julius Christ erf├╝llte sich der Traum einer Teilnahme an der Junioren-WM letztendlich leider nicht, da die Silbermedaillen im Vierer und Achter daf├╝r nicht reichten und er in der Kombination aus den Saisonergebnissen im Zweier und auf dem Ergometer die erforderlichen Kriterien ganz knapp verfehlte.

Im Leichtgewichts-Doppelvierer mit St. in der Altersklasse U17 starteten f├╝r den RTHC Philipp Kappek, Matthias Haggenei und Stf. Fenja Scheper zusammen mit Niels Etschenberg (Siegburg) und Simon Mellin (H├╝rth).
├ťber einen dritten Platz im Vorlauf qualifizierten sie sich f├╝r das Halbfinale, in dem es dann allerdings nicht f├╝r das A-Finale reichte.
Im B-Finale wurde das Boot in einem engen Rennen um den zweiten, insgesamt siebten Platz F├╝nfter. Hierbei fuhren in 0,57 Sekunden vier Boote ├╝ber die Ziellinie.

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(v.l. Philipp Kappek, Simon Mellin, Matthias Haggenei, Niels Etschenberg, Fenja Scheper)

Jan Hermanns vertrat zusammen mit Benedikt Antony (Neuss) den RTHC im U19-Zweier ohne. Nach Platz 4 im Vorlauf und einem zweiten Rang im Hoffnungslauf war das Duo f├╝r das Halbfinale qualifiziert.
Dort reichte es aber nur zu Platz sechs, so dass sie mit dem B-Finale vorlieb nehmen mussten, was aber auch so erwartet war. Dort belegten sie schlie├člich Platz 5.

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(v.l. Jan Hermanns, Benedikt Antony)