Spielbericht - 1. Damen – RW Köln 2

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19.09.2019

Spielbericht - 1. Damen – RW Köln 2


1. Damen RLWest RTHC –Rot-Weiß Köln 2   4:2 (2 : 0)

Bei strahlendem Sonnenschein und bestem Hockeywetter war die Bundesligavertretung von RW Köln zu Gast in Leverkusen. Die letzte Begegnung mit den Kölnerinnen am letzten Spieltag der letzten Saison war uns wohl noch deutlich und schmerzhaft in Erinnerung, doch heute sollte es anders laufen. Wir starteten motiviert und engagiert in die Partie und setzten um, was wir uns vorgenommen hatten. Wir ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen, setzten die routinierte Kölner Verteidigung früher unter Druck und erspielten uns schon in der Anfangsphase gute Torchancen. Schon nach fünf Minuten stand Anne goldrichtig am langen Pfosten und lenkte Leas Anspiel ins Tor. So konnte es weiter gehen.

Wir dominierten die Partie und ließen defensiv wenig zu. Nachdem einige gute Chancen ausgelassen wurden, konnte Lavinia sich im zweiten Viertel in einer unübersichtlichen Kreisszene durchsetzen und den Ball ins Kölner Tor befördern. Nach dem Seitenwechsel verloren wir ein wenig den Faden und setzten unser Spiel nicht mehr so konsequent durch. Köln nutzte diese Phase geschickt, um besser ins Spiel zu kommen und sich ihrerseits Torchancen und kurze Ecken zu erarbeiten. Mitte des dritten Viertels führte eine Kölner Eckenserie schließlich zum 7 m, der souverän verwandelt wurde.

Von dem Gegentreffer wach gerüttelt, mühten wir uns, wieder schneller und genauer zusammen zu spielen und mehr Druck aufs gegnerische Tor zu machen. Das gelang uns in der 50 Minute als Anne sich stark über die rechte Seite durchsetzten und Betty mit blitzsauberer Flanke am langen Pfosten bedienen konnte. Die ließ sich die Gelegenheit natürlich nicht nehmen, ihr erstes Spiel nachknapp 12 Monaten zu veredeln. Schön, dass du immer wieder zu uns zurück kommst, Betty! :) Mit zwei Toren Vorsprung und zehn Minuten auf der Uhr hätte es eine entspannte Schlussphase werden können. Stattdessen nutzte die Kölner Stürmerin aber eine kleine Unachtsamkeit im Spielaufbau eiskalt aus und verkürzte kurze Zeit später erneut auf 3:2. Man merkte uns die Verunsicherung an, wir agierten zunächst hektisch und wenig konsequent, konnten uns aber schnell wieder fangen und besannen uns auf unsere Stärken. Wir ließen den Ball wieder in den eigenen Reihen laufen, wobei besonders unser neues Mittelfeld-Team Lea und Nici ruhig und clever zusammen spielten. In der letzten Spielminute konnte Fina dann auch noch eine kurze Ecke ziehen, die endlich einmal zum Erfolgführte. Fina fand Martha am langen Pfosten, die ihr (von allen) lang ersehntes erstes Damen-Tor erzielte.